ESPERANTO-SPRACHKLUB PFAFFENHOFEN

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Esperanto-Sprachklub in Roman von Dagmar Leupold

 

 

24.11. 2007

 

 

Der Esperanto-Sprachklub Pfaffenhofen an der Ilm wird in dem Roman von Dagmar Leupold "Grüner Engel  Blaues Land" erschienen im C.H.Beck Verlag gleich mehrmals erwähnt. Allerdings wird darin als Klubgründer ein (frei erfundener Name) Dr. Christian Molly (Arzt für wiederherstellende Chirurgie) genannt und der ist (in dem Roman) ein Ur-Ur-Enkel des (nur in dem Roman) Schwiegersohnes von Dr. Ludwig Zamenhof (Sprachgründer) Wilhelm Molly. Neben dem Lingvoklubo Pfaffenhofen / Ilm wird auch das Pfaffenhofener Bier und die Hallertau mit seinen  Hopfengärten in dem Roman erwähnt.

Hexlein (eine der Romanfiguren) lässt sich von dem Arzt, eine neue Brust machen.

Wilhelm Molly (in dem Roman) versuchte auf dem Gebiet "Neutral Moresnet" südwestlich von Aachen den ersten Esperanto-Staat der Welt zu gründen.

Neutral Moresnet bestand tatsächlich von 1815 bis 1916. Und den Versuch einen Esperanto-Staat (genannt "Amikejo") zu gründen gab es im Jahr 1908 wirklich.

Der Einmarsch deutscher Truppen beendete 1914 die Neutralität. Unabhängig war das Gebiet nie, nur neutral.

Seit dem Versailler Vertrag von 1919 gehört das Gebiet zu Belgien.

 

Franz Knöferl

Esperanto-Sprachklubvorsitzender Pfaffenhofen

 

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